Hallo!
Das ist eine heikle Sache, bei der man natürlich hellhörig wird. Ich würde Dir empfehlen, Dich, wenn Du wirklich besorgt bist, z.B. an die Österreichische MS-Gesellschaft (
http://www.msgoe.at) mit deren Bundeslandstellen zu wenden. Die Wiener MS-Gesellschaft hat ein gutes BeraterInnenteam und deren Website ist auch ausführlicher als die der österreichischen MS-Gesellschaft:
http://www.msges.at.
Solltest Du aus Deutschland kommen, dann kannst Du Dich an die
http://www.dmsg.de wenden.
Ich kann nur mal aus meiner Sicht schildern, wie ich das Ganze sehe: Dieser Mann ist natürlich verzweifelt, wenn er seine Frau verloren hat und auch kaum Ansprechpartner in seiner Umgebung sind. Dass seine MS dazu nicht förderlich ist, liegt auf der Hand. Ich weiß nicht, wie lange der Tod seiner Frau schon her ist, aber sie wird ihm natürlich sehr fehlen und er wird sich einsam fühlen. Dadurch sieht er keinen Sinn mehr im Leben.
Da ich weder weiß, in welchem Verhältnis Du zu diesem Mann stehst und ich auch keine weiteren Einzelheiten kenne, kann ich aber keine weiteren Tipps geben. Zumal so eine Sache auch immer sehr individuell ist. Sich an die geeignete MS-Gesellschaft zu wenden ist aber sicherlich kein Fehler! Eventuell kann auch im Krankenhaus, in dem er sich befindet, ein(e) PsychologIn zu Rate gezogen werden.
Ich wünsche Dir und auch diesem Mann alles Gute und viel Kraft für die Zukunft.